Klimadorf Landsberg

 

Am Dienstag den 16. Juli. 2013 wurden wir (Klasse 9 a) in der Früh vor unserer Schule von einem Bus abgeholt. Dieser fuhr uns (gesponsert von der Stadt Landsberg) zum Klimadorf ins Landratsamt Landsberg. Dort angekommen begrüßte uns Peter Satzger und zeigte uns stolz seine Ausstellung.

Zuerst durften wir das Energie-Rad begutachten und schließlich auch ausprobieren. Durch das Treten in die Pedale wurde Strom erzeugt. So konnten wir beispielsweise eine Glühbirne und eine Energiesparlampe zum Leuchten bringen, ein Radio zum Tönen, und schließlich  - das Anstrengendste  von allem - das Wasser in einem Wasserkocher zum Sieden bringen.

Anschließend zeigte uns Herr Satzger, das eigentliche, relativ kleine Klimadorf. Dieses Dorf stand auf einem riesigen Tisch, welcher von verschiedenen Platten mit Bildern bedeckt war. Diese Platten zeigten Bilder von Landwirtschaftsanbau, z.B. Viehweiden, entwässerte Moore, Maisfelder, Getreidefelder, …. Die Häuser-Darstellungen waren aus Holz gefertigt. Im Inneren dieser Klötze befanden sich Schaltkreise.

Nun durften wir eigenhändig Stecker, welche z. B. Fernsehgeräte, Spül- und Waschmaschinen darstellten, in die Schaltkreise einbauen. Am Beamer wurden uns nun die Auswirkungen des Stromverbrauchs, des CO2 Ausstoßes und vieles weitere von unserem kleinen Klimadorf vorgestellt.

Wir spielten auch einen kleinen Gemeinderat nach und jeder von uns bekam eine Aufgabe zugeteilt u.a. wählten wir unsere „Bürgermeister“, Naturschützer, Atomkraftwerk-Befürworter, Landwirte und vieles mehr. Dann entschieden wir gemeinsam in einer Sitzung, mit welchen Mitteln die Umwelt in unserem „Dorf“ verbessert werden könnten. Unter anderem entschieden wir Moore zu entwässern (funktionierte durch den Austausch von Platten mit entwässerten Mooren zu bewässerte Moore), normale „Haus-Stecker“ gegen Energiesparstecker einzuwechseln und ein Windrad aufzustellen. Somit konnten wir immer positiv auf dem Beamer mitverfolgen, dass der CO2 Gehalt sich mit jedem Schritt verbesserte. Ebenso wurde der Stromverbrauch bzw. Stromeinkauf aus dem Ausland deutlich geringer.

Die Diskussion über weitere Maßnahmen hätte noch um einiges  weiter gehen können, doch leider war die Zeit schon zu Ende.

Lea Birnbaum

 

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